Erdgas ist ein Produkt der Natur. Das Naturgas, das heute unterirdisch zu den Verbrauchern in Haushalten, Gewerbe und Industrie fließt, ist vor ca. 600 Mio. Jahren entstanden.

Ausgangsstoffe waren Meeresalgen und andere Wasserpflanzen – vor allem Plankton – sowie abgesunkene Urwälder. In komplizierten chemisch-biologischen Prozessen sind sie unter hohem Druck zu Erdgas umgewandelt worden.
Darum ist Erdgas vor Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie.

Erdgas besteht zu 85 bis 98 Prozent aus Methan und höheren Kohlenwasserstoffverbindungen wie Äthan, Propan und Butan. Das von Natur aus gasförmige Erdgas bietet mit seinen Atomverhältnis H:C=4:1 beste Voraussetzung für eine vollkommende Verbrennung und eine niedrige CO2-Bildung.

Es hat von allen fossilen Energieträgern den geringsten Kohlenstoffgehalt und den höchsten Wasserstoffanteil. Schadstoffbildende Komponenten wie Schwefel sind praktisch nicht vorhanden. Die Verbrennung ist schadstoffarm. Bereits durch diese chemische Zusammensetzung hat Erdgas für die Umwelt günstige Eigenschaften.

Erdgas wird in seinem ursprünglichen gasförmigen Zustand, d.h. als Primärenergie, verwendet. Die Verbraucher können es unmittelbar einsetzen, da es nicht in eine Sekundärenergie wie Heizöl oder Strom umgewandelt werden muss. Es treten deshalb auch keine bei solchen Umwandlungen entstehenden Umweltbelastungen auf.  

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